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Kassensturz: Tron auf dem Thron (Actuals)

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Tronimoni Kassensturz: Tron auf dem Thron (Actuals)

Anno 82 kein wirklicher Blockbuster, schafft es Tron Legacy nun auf den Thron der US-Kinocharts. Die gigantische Marketingkampagne, die Disney gefahren hat, ist an dem Erfolg sicherlich nicht ganz unschuldig. Auch, und das betone ich ja auch immer wieder, die 3D-Auswertung trug ihren Teil dazu bei. So wurden $ 44,03 Mio. eingefahren, doch die schwerste Aufgabe folgt nun in den kommenden Tagen. Der Film muss nicht nur Langlebigkeit beweisen, sondern auch das internationale Publikum ansprechen, da Kosten (Produktion und Marketing) von geschätzten 270 – 300 Mio. auf der Produktion lasten. Man kam zwar gut aus den Startblöcken aber das Ziel liegt noch in weiter Ferne.

Während man also bei Disney durchaus lächeln kann, hängen die Münder bei Warner tief, ist doch Yogi Bear auf die Nase gefallen. Auch hier hat man auf das dreidimensionale Bild gesetzt, doch diesmal ging die Rechnung einfach nicht auf. Bei der angepeilten Zielgruppe auch nicht ganz verwunderlich. Am Ende sind $ 16,41 Mio. rausgesprungen und die Hoffnung ruht sicherlich auf den Weihnachtsfeiertagen, wenn die Familien mit den Kindern hoffentlich in die Säle pilgern.

The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader rennt indes dem Erfolg der zwei Vorgänger hinterher. Mit knapp 50% weniger Einspiel im Vergleich zur letzten Woche, findet man sich auf dem dritten Platz wieder und muss sich mit $ 12,39 Mio. abspeisen lassen. Damit stehen nach zwei Wochen gerade einmal magere $ 42,75 Mio. in den Büchern. Glücklicherweise gibt es ja noch einen Markt außerhalb der USA und dort läuft der Film auch besser, sodass weltweit $ 166 Mio. eingespielt wurden.

Mit The Fighter und Black Swan gingen auch zwei Filme landesweit an den Start, die vorher schon sehr gute Limited Ergebnisse vorweisen konnten. The Fighter, jetzt in 2503 Kinos zu sehen, nahm auch prompt $ 12,14 Mio. mit, während Black Swan, 959 Lichtspielhäuser, $ 8,38 Mio. akkumulieren konnte.

Der Mega-Flop (des Jahres?) ist hingegen Sonys How Do You Know von James L. Brooks. Jene Komödie, die weit mehr als $ 100 Mio. gekostet haben soll, kam gerade einmal auf lausige $ 7,48 Mio. und darf somit komplett abgeschrieben werden.

Pünktlich zum Fest gibt es natürlich auch neue Kinofilme. So startet am Mittwoch True Grit von den Coen Brüdern in ca. 3000 Kinos und man darf gespannt sein, wie sich der Western schlagen wird. Bei Universal versucht man, an den Erfolg der Focker-Movies anzuknüpfen und so wird in 3450 Lichtspielhäusern Little Fockers zu sehen sein. Am Samstag werden dann zwei weitere Filme nachziehen. Die Weinsteins schicken The King’s Speech mit 600 Kinos an den Start, während Fox Jack Blacks Gulliver’s Travels mit 2400 Sälen ins Rennen wirft. Mal sehen, wer am Ende die Nase vorn haben wird.

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