Die Folgen der Finanzkrise lassen sich nicht mehr verheimlichen. Jetzt stürmen die Amerikaner schon am letzten Aprilwochenende in die Kinos, dem traditionellen Zeitraum, wo die Studios noch einmal ihre Bankwärmer in die Lichtspielhäuser werfen und die meisten Filmliebhaber daheim bleiben und erst eine Woche später, wenn die offizielle Blockbustersaison startet, in die Säle strömen.
Auslöser für den “Boom” war Sonys Thriller Obsessed, der eigentlich auf einer ganz simplen Formel basiert, wie sie schon dutzende Male gezeigt wurde. Anscheinend hat der Film aber das gewisse Etwas und so sind am ersten Wochenende $ 28,62 Mio. eingefahren wurden und niemand weiß so richtig, wo das Geld herkommt. Nichtsdestotrotz wird der Film angesichts der anstehenden Konkurrenz nur eine kurze Halbwertszeit haben. Da der ganze Spaß aber nur $ 20 Mio. gekostet haben soll, wird dem Studios das daher auch egal sein.
Eine Etage tiefer ging es für Zac Efrons 17 Again, der sich ganz wacker schlägt aber auch unter der Schnelllebigkeit der Teenies zu leben hat. Trotz der $ 11,52 Mio. vom Wochenende wird der Film kein so großer Kassenknüller wie seine Engagements für Disney. Aktuell stehen $ 39,82 Mio. in den Büchern aber immerhin steht die internationale Auswertung ja erst noch in den Startlöchern.
Auch das Abschneiden des Drittplatzierten Fighting war durchaus überraschend, denn der “Kämpferfilm”, der von Universals Genrearm Rogue Pictures vertrieben wird, kam immerhin auf $ 11,02 Mio., was angesichts der Ergebnisse der Genrekonkurrenz dann eben doch als Erfolg gewertet werden kann aber Channing Tatum ist eh noch nicht so erfolgsverwöhnt.
Blicken wir noch schnell zu unseren beiden bisherigen Frontrunnern der letzten Wochen. Wie man bei einem Blick auf die Charts unschwer erkennen kann, bricht Fast & Furious nun kontinuierlich stärker ein und musste sich so mit dem 9. Platz zufriedengeben. Ergo wird man im kommenden Report wohl nicht mehr erscheinen. Dafür hat man aber dank der $ 6,20 Mio. das Ergebnis des ersten Teils jetzt hauchdünn überholen können mit $ 145,37 Mio. Nimmt man die internationalen Zahlen dazu, sind es $ 289,18 Mio.
Monsters vs. Aliens dagegen ist noch ein wenig weiter oben anzutreffen, genauer gesagt auf Position 6 und schnappt sich neuerliche $ 8,52 Mio. Damit ist noch alles offen im Rennen um die $ 200 Mio., da aktuell $ 174,81 Mio. auf der Habenseite sind – bzw. $ 300,79 Mio. weltweit.
Wie eingangs schon erwähnt, starten nun die Sommerblockbuster und das ganze Business ist gespannt, wie sich Foxs X-Men Origins: Wolverine verkaufen wird, der im Vorfeld ja eher durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam machen konnte und erst kürzlich wurde ja ein Workprint ins Internet geleaked. Es bleibt spannend.