Wenn es eine Zielgruppe gibt, auf die fast hundertprozentig Verlass ist, dann sind dies die verrückten Teenies, die, sobald sie ein Idol/Vorbild/Schwarm haben, auch wie wild in die Kinos strömen, ganz egal, was sie vorgesetzt bekommen. Kein Wunder also, dass die Zac Efron-Klamotte 17 Again, die inhaltlich schon dutzendfach aufbereitet wurde, trotzdem spielend leicht die Pole Position einnehmen konnte und das mit $ 23,72 Mio. Damit ist der April weiterhin ungebrochen auf Rekordkurs, denn auch an diesem Wochenende strömten die Massen zahlreich in die Kinosäle.
So auch in Universals Politthriller State of Play, der auf der gleichnamigen BBC-Miniserie basiert und mit Russell Crowe und Ben Affleck in den Hauptrollen aufwarten kann. Zwar war das Einspiel mit $ 14,07 Mio. auch nicht gerade überwältigend aber gute Kritiken und positive Mund zu Mund Propaganda dürften einen Beitrag dazu leisten, dass der Film an Ende dann doch noch halbwegs erfolgreich aus der Affäre kommt.
Wie schon in der Vorwoche dreht Monsters vs. Aliens seine Runden auf dem dritten Platz und lässt sich einfach nicht unterkriegen. So sind die neuerlichen $ 13,24 Mio. auch nicht weiter verwunderlich. Nach vier Wochen sind $ 163,06 Mio. auf dem Konto und man befindet sich zwar inzwischen deutlicher hinter dem letztjährigen Kung Fu Panda, der zu diesem Zeitpunkt knapp $ 15 Mio. mehr Einspiel vorweisen konnte, doch die $ 200 Mio.-Marke könnte noch ganz knapp im Bereich des Möglichen sein.
Abgeschlossen wird der kleine Überblick über das letzte US-Kinowochenende mit Fast & Furious, der sich aufmacht, der finanziell erfolgreichste Film des Franchises zu werden. Aufgrund der weiteren $ 11,77 Mio. liegt man mit $ 136,21 Mio. nur knapp hinter dem Gesamteinspiel des ersten Teils und spätestens am nächsten Wochenende wird man den Film hinter sich gelassen haben. Die Planungen für eine potentielle fünfte Auskopplung dürften daher schon voll im Gange sein.
Der Ausblick für den kommenden Zeitraum ist aber ein wenig trübe, denn man bereitet sich eindeutig auf die große Blockbustersaison vor, weshalb jetzt noch einmal die ganzen Schrankhocker der Studios in den Ring geschickt werden. Am interessantesten ist dabei sicher DreamWorks The Soloist mit Robert Downey Jr. und Jamie Foxx, der im letzten Jahr eigentlich als Awardanwärter an den Start gehen sollte und dann doch in den April verschoben wurde – angeblich aus finanziellen Gründen. Mal sehen, ob es sich auszahlen wird.