Sie kamen, sahen und siegten – jedenfalls für’s Erste. Den sympathischen Kreaturen aus DreamWorks Animationsschmeide war jedenfalls kein Kraut gewachsen und auch dank ausgiebiger Marketingkampagnen, unter anderem für 3-D Projektionen, konnte sich Monsters vs. Aliens mit $ 59,32 Mio. locker an die Spitze setzen. Damit ist es das bisher zweitbeste Startergebnis für eine Nicht-Fortsetzung aus der hauseigenen Animationsschmiede. Das Ganze hat aber insofern einen kleinen Haken, als dass die Preise für 3-D Tickets höher sind als bei normalen Vorstellungen und daher weniger Zuschauer für ein besseres Abschneiden benötigt werden. Wie üblich, muss man jetzt einmal die kommenden Tage beobachten, um einschätzen zu können, wie viel der Film noch holen wird, zumal das Kritikerecho auch ein wenig gespalten ist
Allgemein hat sich das US-Kino nach einer kleineren Durststrecke wieder erholt und das Gesamteinspiel lag 36% über jenem des vergleichbaren Zeitraums des letzten Jahres. Dazu haben natürlich auch andere Filme beigetragen und The Haunting in Connecticut dürfte sicherlich der Überraschungshit des Wochenendes sein. Trotz diverser Horrorfilme im ersten Quartal 2009 war der Grusler, der “auf wahren Begebenheiten” beruhen soll, für stolze $ 23,00 Mio. gut und beschert Lionsgate damit viel Freude.
Dritter im Bunde, und damit sind die vorderen Plätze auch quasi abgearbeitet, ist Knowing, der sich, zu meiner Überraschung, wirklich gut schlägt und gerade einmal ein wenig mehr als 40% im Vergleich zur Vorwoche verliert. Damit scheint 2009 für Nicolas Cage unter einem guten Stern zu stehen, denn weitere $ 14,70 Mio. fließen auf das Konto des Independentstudios Summit. Nach zwei Wochen konnte der Sci/Fi-Film von Alex Proyas somit $ 46,22 Mio. einspielen.
Übrigens als kleine Notiz am Rande kann ich jetzt vermelden, dass Watchmen die $ 100 Mio.-Marke genommen hat. Insgesamt flossen $ 2,73 Mio. aufs Konto, welches auf $ 103,27 Mio. angewachsen ist. Damit darf sich Zack Synder rühmen, den bisher langsamsten Film gemacht zu haben, der nach einem Startwochenende von $ 50+ Mio. die Centurymarke geknackt hat. Bei Warner Bros. wird man darüber sicherlich nicht lachen und auch ein Blick aufs weltweite Gesamteinspiel verrät mit $ 170,55 Mio. nichts Gutes.
Am nächsten Wochenende wird übrigens ein Franchise wiederbelebt, denn Universal schickt Fast & Furious, den vierten Teil der Serie, in die Kinos. Dann wird sich herausstellen, ob noch Benzin im Tank ist.